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auslösende Faktoren

aufrechterhaltende Faktoren

Ursachen

Das Phänomen Stottern ist leider noch wenig erforscht. Die Ursachen sind weitestgehend unbekannt. Man hat lediglich festgestellt, dass sich Stotternde in keinem messbaren Parameter von Nicht-Stotternden unterscheiden, beispielsweise gibt es keine Unterschiede hinsichtlich der Intelligenz oder gesellschaftlicher Schichten.

Da sich das Stottern oft durch mehrere Generationen einer Familie nachweisen lässt, ist man sich inzwischen sicher, dass es eine genetische Komponente gibt. Es sieht so aus, als ob es Menschen gibt, die mit der Veranlagung zum Stottern geboren werden.

Diese Veranlagung muss aber nicht zwangsläufig zum Stottern führen. Bei den Menschen mit der Veranlagung zum Stottern ist dieser Bereich quasi ihre Schwachstelle. Ist ein Betroffener beispielsweise vermehrt Stress ausgesetzt, kann ein Stottern erstmals auftreten. Ein Kind, dass keine Veranlagung zum Stottern hat, beginnt in einer solchen Phase vielleicht wieder einzunässen - es hat in einem anderen Bereich eine Schwäche.

Es stellt sich jetzt die Frage, warum die Störung nicht bei allen Menschen mit der Veranlagung zum Stottern auftritt, beziehungsweise warum sie manchmal nur kurz auftritt und wiederum bei einigen lebenslang besteht.

Es gibt also Faktoren, die das Stottern beeinflussen, es also auslösen und aufrechterhalten können.